Digitales Lernen und demokratisches Handeln

Herzlich willkommen! Hier finden Sie einen Überblick zu unserem Blended Learning Angebot und weitere Tipps für Onlineformate in der Demokratieförderung.

Was suchen Sie?

Sie möchten Ihre Demokratieberater*innen-Ausbildung flexibler gestalten und neben Präsenzveranstaltungen auch Online-Module nutzen? Sie würden Ihren Teilnehmenden gerne mehr zeitliche wie räumliche Flexibilität in Ihren Aus- und Weiterbildungen ermöglichen und mehr Menschen erreichen? Sie suchen Unterstützung bei der Konzeption von eintägigen bis zu mehrmonatigen Aus- und Fortbildungen? Sie möchten gerne mehr über E-Learning und digitales Lernen im Kontext der Demokratieförderung erfahren? Dann sind Sie hier richtig!


Was finden Sie hier?

Beratung

Ideen

Unterstützung

Ob Sie schon eine konkrete Idee haben, wie Ihre Fortbildung aussehen soll, Sie Unterstützung bei der Realisierung benötigen oder sich erst einmal inspirieren lassen möchten: Wir beraten Sie auf der Grundlage unserer langjährigen Erfahrungen in der Gestaltung und Umsetzung von Fortbildungen im Bereich der politischen Bildung mit einem Fokus auf Digitales – so zielführend wie möglich und so lange wie nötig.

Blended Learning – Was ist das eigentlich?

Verbinden wir gemeinsame Seminare vor Ort mit E-Learning-Bausteinen, so sprechen wir von "Blended Learning".  wird auch als „hybrides Lernen“ bezeichnet. Dieses Lernformat wird auch als "hybrides Lernen" bezeichnet. Es verknüpft gemeinsames, also: synchrones und selbständiges, also: asynchrones Lernen.

  • Ob zusammen an einem Ort oder online im Webinar – das soziale Lernen ermöglicht den Austausch und das gemeinsame Anwenden von Lerninhalten. 
  • Die Onlinemodule (E-Learning) werden von den Teilnehmenden allein und zu selbst gewählten Zeitpunkten an allen möglichen Orten bearbeitet. Dies bietet den Lernenden große Flexibilität.  Das selbstgesteuerte Lernen ermöglicht es allen, Inhalte für sich selbst in Ruhe zu vertiefen. Gleichsam werden auch die Onlinephasen pädagogisch begleitet.

 

PRÄSENZ

Der persönliche Kontakt sowie vertrauensvoller Austausch sind für die Arbeit an herausfordernden Themen wie der Umgang mit Diskriminierung im eigenen Verein/Verband unerlässlich. In Fortbildungsveranstaltungen vor Ort können Netzwerke entstehen oder gefestigt werden, die gegenseitige Unterstützung ermöglichen. Inputs von externen Referent*innen bieten die Chance, neue Perspektiven und Eindrücke auf wichtige Themen des Zusammenlebens in Vielfalt zu gewinnen.

 

ONLINE

Unterschiedliche Formate, wie das Arbeiten mit Filmen, Audiostücken, Texten, Chats und gemeinsamen Arbeitsplattformen stehen den Teilnehmenden online zur Verfügung. In der Regel dienen die Onlinephasen der Vertiefung von Inhalten, die in den Präsenzveranstaltungen vor Ort behandelt werden. Unterstützt werden die Teilnehmenden idealweise auch während der Onlinephasen durch die Seminarleitung aber auch durch die anderen Teilnehmenden, in dem diese selbst interessante Inhalte einbringen, diskutieren und sich über Erfahrungen in der Gruppe austauschen.

Beispiel-Modul: "Eine diversity-gerechte Veranstaltung - Wie geht das?"

 

E-Learning-Module können ganz unterschiedlich aussehen und auf mehrere Weisen miteinander kombiniert werden. Hier finden Sie einen Beispiel-Baustein, der einen kleinen Einstieg in das Thema „Diversity“ bietet.

Wie könnte ein Blended Learning aussehen?

Gemeinsam mit dem Caritasverband für die Diözese Münster e.V. haben wir zwischen 2017 und 2019 eine Blended Learning Qualifizierung konzipiert, die eng an den Fragen und Themen des Verbands ausgerichtet war. Entstehen sollte eine Demokratieförder*innen-Ausbildung für Menschen aus der Pflege, der Jugendarbeit oder der ehrenamtlichen Arbeit in der Tafel sowie in der Hilfe für Geflüchtete. Dabei standen Fragen nach dem eigenen Demokratieverständnis, Werte-Konflikte im Arbeitsalltag und der Umgang mit menschenverachtenden Aussagen am Arbeitsplatz im Vordergrund. Entstanden ist eine Ausbildung, bestehend aus 5 Präsenzmodulen und 3 Onlinephasen, die jeweils aufeinander aufbauten und insgesamt über neun Monate umgesetzt und begleitet wurde.  

Eine Übersicht über Aufbau und Inhalte der Ausbildung können Sie diesem Link entnehmen.

Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation dieses Pilotdurchgangs können Sie hier einsehen.


Und nun?

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Wir stehen Ihnen telefonisch und per E-Mail jederzeit für Ihre Fragen und Ideen zur Verfügung.

Kontakt aufnehmen

Aktuelles

Fragen und Antworten

Gerade im zivilgesellschaftlichen Bereich ist Blended Learning noch nicht weit verbreitet – im Vergleich zu großen Wirtschaftsunternehmen oder Universitäten, wo E-Learning ein seit langem als probates Mittel in der Aus- und Fortbildung genutzt wird.

Der Pilotdurchgang von Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. mit dem Caritasverband für die Diözese Münster e.V. wurde vom Institut für Sozialpädagogik und Soziale Arbeit in Frankfurt/Main (ISS) wissenschaftlich evaluiert. Den Bericht über die erforschte Wirksamkeit und die Rückmeldungen der befragten Teilnehmenden finden Sie hier.

Als begleitende Maßnahme im Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ bieten wir den geförderten Trägern eine kostenlose, vornehmlich inhaltliche Unterstützungsstruktur, bestehen aus Beratung, gemeinsamer Konzeption und ggf. Umsetzung. Für die Umsetzung der Module sind ggf. Eigenmittel (Reisekosten, Honorare etc.) der kooperierenden Träger einzubringen. Für die Anpassung der technischen Umgebungen sind ggf. ebenfalls Eigenmittel notwendig. Die Höhe hängt von Umfang und Komplexität der gewünschten Inhalte und Methoden ab.

Durch die Vorerfahrungen, die wir in den vergangenen drei Jahren gesammelt haben, können wir Sie zielgerichtet beraten und ggf. bereits erarbeitete Module ohne größeren zeitlichen Aufwand in die Fortbildungen einspeisen.

Für die Entwicklung neuer Bausteine ist eine Vorlaufzeit von mindestens zwei Monaten erforderlich.

Wir haben uns gegen die Arbeit mit fertigen Open Source-Plattformen wie moodle entschieden, da wir individuelle Bausteine, Methoden und Layouts in bester Qualität anbieten möchten. Die Plattform ist deshalb gemeinsam mit einer Agentur programmiert und mithilfe des CMS typo3 umgesetzt worden. Redaktionelle Änderungen und Anpassungen sind hier dennoch mit relativ wenig Aufwand möglich.

Für die technische Umsetzung kooperieren wir derzeit mit der Agentur „Zone35“ in Berlin.

Weiterhin greifen wir für die Umsetzung von Präsenzmodulen auf ein breites Netzwerk an Partnerorganisationen und Referent*innen zurück. Darunter: mobim – Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in NRW, Janna Sauerteig – Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation, PARTS – Gesellschaft für soziale Praxis und Projekte mbH Berlin, Ali Can – Autor und Aktivist, RAMSA – Rat muslimischer Studierender und Akademiker, Charta der Vielfalt, uvm.

Die Anzahl der Teilnehmenden orientiert sich an den allgemeinen Standards für gelingende Fortbildungen. Als Faustregel gilt, dass die Gruppe nicht kleiner als acht und nicht größer als 20 Personen sein sollte.

Kontakt

Sie erreichen uns:

Ann Rogalski
Wissenschaftliche Referentin im Fachbereich Extremismusprävention

Gegen Vergessen  - Für Demokratie e. V.

Stauffenbergstr. 13-14
10785 Berlin

Tel  + 49 (0)30 2639 78-43

blendedlearning@gegen-vergessen.de